Hasen als Anziehungspunkt
16.09.2025
16.09.2025
Sechs Hasen bereichern nicht nur den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner des NÖ Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Zistersdorf, sondern sind auch Anziehungspunkt für die Bevölkerung.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Streicheln von Tieren dabei helfen kann, Stress und Ängste abzubauen sowie hohen Blutdruck zu normalisieren. Und auch das reine Beobachten der Tiere entspannt und schenkt Freude. „Die Hasen bringen Wärme, Leben und Freude in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner und zaubern den Seniorinnen und Senioren beim Streicheln ein Lächeln ins Gesicht“, freute sich Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister beim Besuch im PBZ Zistersdorf über das neue Hasengehege: „Ein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. den Ehrenamtlichen, die sich um die Betreuung der Tiere kümmern.“
Ein Tiergehege mit Hasen gehörte im PBZ Zistersdorf schon immer dazu. Das erste Gehege war jedoch sehr groß, nicht überdacht und daher nicht sicher gegen Wildtiere. Kürzlich wurde daher der Entschluss gefasst das Hasengehege zu verkleinern und für die Hasen „sicherer“ gegenüber Eindringlingen zu machen. Außerdem entstand so auch ein Treffpunkt am Vorplatz des Pflege- und Betreuungszentrums unter einer schattenspendenden Linde. Kaufmännischer Direktor Christoph Schneider, MA erzählt: „Unser Hasengehege ist öffentlich zugänglich und ein beliebter Treffpunkt für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Familien aus der Umgebung und auch Kindergartengruppen. Ein Ort, an dem viele Generationen aufeinandertreffen, und ein Austausch möglich ist.“
Für Pflegedirektorin Roxana Nicola, BSc MMSc erfüllen die Tiere vielerlei Funktionen: „Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Umgang mit Tieren, durch das Auslösen von Glücksgefühlen, positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und dadurch auf die Gesundheit von Menschen hat. Besonders bei älteren und/oder pflegebedürftigen Menschen verbessern tierische Mitbewohner das Allgemeinbefinden, wirken beruhigend, indem sie eine entspannte Atmosphäre schaffen, spenden Trost und können verhindern, dass alte Menschen sich einsam fühlen. Die Interaktion mit Haustieren erfüllt nicht nur eine soziale Funktion, sondern kann darüber hinaus auch geistig und körperlich fit halten.“
BILDTEXT Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Geschäftsführerin Gesundheit Weinviertel GmbH Mag. Katja Steininger, BSc, Vorstand NÖ Landesgesundheitsagentur Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor Christoph Schneider, MA und Pflegedirektorin Roxana Nicola, BSc MMSc mit den Bewohnerinnen (im Rollstuhl) Stefanie Fabian und Monika Semmler.
Fotocredit: PBZ Zistersdorf/Rathfotografie